Ist das noch Handwerk? – Die neue Werbekampagne stellt 2019 die modernen und digitalen Aspekte des Handwerks in den Vordergrund

Die neue Imagekampagne des Handwerks stellt die Frage nach den Grenzen des Handwerks. Anhand verschiedenen Kampagnenbotschaftern wird modern Technik mit dem klassischen Beruf kombiniert. Die Botschafter kommen aus verschiedenen Handwerksberufen:

  • Ein KFZ-Mechatroniker entwickelt Software, die Autos schneller macht.
  • Eine auszubildende Kosmetikerin teilt ihr erlerntes Wissen direkt in sozialen Netzwerken
  • Eine Schreinermeisterin geht mehrere Jahre auf die Walz und bereist dabei die ganze Welt. Sie verarbeitet die Eindrücke ihre Reise in ihren Werkstücken.
https://www.youtube.com/watch?v=eusbiaL6aSI

Die Botschaft liefert die Frage direkt im Anschluss. Ja es ist noch Handwerk, das moderne Handwerk. Die Kampagne zeigt die Facetten, in denen sich Junge Menschen in Handwerk verwirklichen können. Dennoch bleiben die traditionellen Wurzeln erhalten.

Die Kampagnenbotschafter kommen aus dem
gesamten Bundesgebiet und sind international tätig

Insgesamt fünf Kampagnenbotschafter stehe im Zentrum der Imagekampagne 2019. Der KFZ-Mechatroniker Jimmy Pelka kommt aus Bad Mergentheim. Er entwickelte eine eigenen Tuningsoftware und erfreut weltweit Kunden. Sein Kundenkreis reicht von den Arabischen Emiraten bis nach Hollywood.

Die Schreinermeisterin Johanna Röh war viel Jahre auf der Walz und bereiste dabei die Welt. Sie lernte und arbeitete in vielen Ländern und kombiniert ihr Handwerk mit ihren internationalen Erfahrungen. Sie fast zusammen was viel Handwerkerinnen und Handerker antreibt: „Modernität bedeutet, niemals stehen zu bleiben und beständig neue Lösungen zu suchen“

Die anderen Kampagnenbotschafter geben ebenfalls Einblicke wie ihr Handwerk heutzutage aussieht. Der Tischler und Architekt Gunnar Bloss forscht in seinem Modellbaubetrieb an Robotik. Der Bestatter Eric Wrede stößt dagegen eine Diskussion über den Tod und eine modernere Sterbekultur an. Die auszubildende Kosmetikerin Antonia Ramb vermittelt wie wichtig es ist zu sich selbst zu stehen. Sie nutzt dazu soziale Netzwerke wie Facebook und Instagram.

Die Botschaften finden sich in sozialen Netzwerken, auf Plakatwänden und im Fernsehen

Die Motive der Imagekampagne sind auf Plakatwänden, auf Bussen und auf Infoscreens in Unterfranken zu sehen. Ein Schwerpunkt der Kampagne findet aber- wie könnte es anders sein? Digital statt. Auf den sozialen Netzwerken Facebook und Instagram wirbt die Kampagne im großen Stil. Dort werden unter anderem die individuellen Werdegänge der Botschafter vorgestellt.  Ein Werbespot wird zudem im Fernsehen ausgestrahlt.  

Betriebe können sich Werbemittel der Kampagne für die eigenen Öffentlichkeitsarbeit kostenlos herunterladen. Unter der Adresse: werbemittel.handwerk.de sind Vorlagen für Plakate, Videomaterial, Anzeigen und vielen mehr zu finden. Das Nutzen erfordert lediglich eine kostenlose Registrierung.  

Die einzelnen Videos im Überblick:

https://www.youtube.com/watch?v=3Nj4qudFolU
https://www.youtube.com/watch?v=ww-ZgUBParw
https://www.youtube.com/watch?v=Aptj_v6CRmQ
https://www.youtube.com/watch?v=resJiGSo5Zg
https://www.youtube.com/watch?v=uF3dLz49Xzg